Dienstag, 26. Februar 2013
"DER 2. FEHLER"
dior78, 23:53h
Habe ich dazugelernt?
31 Jahre alt.
Mein Sohn 3 Jahre jung.
Voll berufstätig und ein Berg an Schulden.
Noch weniger Freunde, denn inzwischen hat sich fast jeder von mir abgewandt oder besser gesagt ich mich von der Außenwelt.
Mein Job und mein Sohn nehmen mir mehr Zeit und Kraft und Energie als je zuvor.
"Ich darf jetzt nicht in Lethargie verfallen.
Ja, das Durchlebte war hart, aber so kann es ja nicht weitergehen.
Ich muss mit dem Hund raus. Ich muss für Felix da sein.
Ich schaffe das.
Ich möchte manchmal daran verzweifeln, verstehe nicht, warum gerade mir, bzw. uns das passieren musste, aber es geht weiter.
Aua... ich beiße mir die Wangen kaputt, damit ich nicht in Depressionen verfalle und spüre das ich noch da bin.
Das muss aufhören!"
Ich habe einige Zeit gebraucht, um den eigenen Schock über das Passierte zu überwinden, vermag aber bis heute nicht zu sagen, wie es meinem kleinen Sonnenschein damit geht.
Kann er sich überhaupt noch daran erinnern? - Er spricht kein Wort mehr darüber und ich will keine alten Wunden aufdecken. -
Alles ist im Bewußtsein so gut es geht ausradiert oder besser gesagt verdrängt.
Ich spüre noch immer dieses Verlangen nach Familie, Zusammenhalt und Liebe.
Was schon einmal geholfen hat, Kontakte zu knüpfen kann doch so falsch nicht sein.
Und noch einmal falle ich auf einen falschen Mann nicht rein.
Also wieder ran an den Computer, wieder ein Chat, nur diesmal ein anderer, kann ja nicht schaden.
Ich bin vorsichtig geworden, denn ich würde eher morden, als dass ich meinen Sohn ähnliches noch einmal durchleben lasse.
Es gibt keine Treffen mehr, nur noch anonymes Schreiben mit Männern.
Aber da ist plötzlich F.
Er schreibt mich an.
Er ist hinreißend, macht mir Komplimente.
Er ist redegewandt und intelligent.
F. teilt mir sein ganzes Leben mit, ohne das ich fragen muss.
Seine Offenheit fasziniert mich.
Lange wäge ich das Für und Wider ab ... und lasse mich dann doch auf ein Treffen ein.
Es war "nett" aber irgendwie doch nicht so ganz das Richtige...denke ich und fahre heim.
In den folgenden Tagen werde ich mit privaten Nachrichten von F. überhäuft.
Komplimente...wie gut das tut, wenn man sie so lange nicht gehört hat.
Und er trifft genau den Punkt; weiß, wo er ansetzen muss...
Es kommt zu weiteren Treffen.
Ich erfahre immer mehr über ihn.
Auch er hat 2 Söhne, Zwillinge.
Ein Selbstständiger, der bereits ein eigenes Restaurant besessen hat und zur Zeit gerade eine Gastronomie leitet.
Ich habe das Gefühl, dass ich ihm alles anvertrauen kann, was meine Seele verletzt hat, denn auch er tut es bei mir.
Ich höre die Geschichte, wie sein Vater ihn geschlagen hat, wie seine Familie ihn verstoßen hat, wie einer seiner Söhne mit Behinderung zur Welt kam... dieser Mensch kann nicht schlecht sein.
Nach geraumer Zeit geht er fast täglich bei mir ein und aus.
In seiner Wohnung war ich ein einziges Mal... bei unserem ersten Treffen.
Er lernt Felix kennen und die beide haben ein fantastisches Verhältnis!
Ich achte mit Argusaugen darauf, dass dort nichts passiert.
Aber das ist unnötig, denn F. kümmert sich wirklich toll um meinen Sohn.
Er passt sogar abends auf ihn auf, damit ich auch mal etwas Zeit mit meinen Hobbys verbringen kann oder ein paar meiner wenigen Freunde treffen kann.
Ich stelle ihn meinen Eltern vor und alles scheint harmonisch.
Auch seine beiden Söhne und deren Mutter durfte ich kennenlernen.
Wenn da nicht seine abweisende Art wäre, wenn er sein Handy in der Hand hat.
Darum wird immer ein Geheimnis gemacht.
Sogar wenn er mit dem Hund rausgeht, hat er es bei sich und ich ertappe mich dabei, wie ich am Fenster stehe und ihn beobachte.
Er telefonierte ständig damit, wenn er abends draußen war.
Auf meine Nachfrage kam immer die gleiche Reaktion: "Es war beruflich. Ich habe den AB abgehört."
Mittlerweile dachte ich tatsächlich, dass ich mir etwas einbilde.
Und dann kam der Morgen, an dem er so seelenruhig da lag und schlief.
Sein Handy vibrierte und es leuchtete im Display "1 neue Nachricht; Absender: Sklavin175"
War ich Nummer 176 oder ging die Aufzählung noch weiter?
Wer war diese Absenderin?
Es kribbelte in meinen Fingern?
Mein Exmann R. hat kurz vor dem Aus unserer Ehe ständig mein Handy kontrolliert, so wollte ich nicht enden; ich weiß noch heute, wie ich darauf reagiert habe-Heuchler, Spion, Bastard,... was habe ich ihm alles an den Kopf geworfen...
So wollte ich nicht sein.
Aber vielleicht sind wir Frauen einfach zu neugierig, vielleicht treibt uns der 6. Sinn...
ich habe die Nachricht gelesen!
Ich war fassungslos: sie wollte ihren Dom wiedersehen, vermisse die gemeinsame Zeit und freue sich, dass er sich wieder gemeldet hätte.
(Zur kurzen Erläuterung: ich habe zur damaligen Zeit viel "ausprobiert" und bin auch für einen gewissen Zeitraum in die SM Szene abgetaucht, daher die Begriffe Dom= Meister / Sub= Sklavin)
Ich habe unser Sexleben, so wie wir es praktiziert haben, in vollen Zügen genossen.
F. und ich gingen auf Fetisch-Veranstaltungen, haben uns dort ausgelebt, haben aber auch privat in den eigenen 4 Wänden (meinen 4 Wänden) nichts vermisst.
Oder sollte ich besser schreiben- ich habe nichts vermisst?
Es gab Tage/Abende, an denen mir sein Griff zu hart wurde, oder er mir Schmerzen zuführte, denen ich aber auf Grund der Aktes keine weitere Bedeutung zu maß.
Ich hätte STOP sagen müßen, als es zu viel wurde.
Die Nachrichten von Sklavin175 kamen inzwischen fast täglich, nur konnte ich sie nicht mehr lesen.
Er war noch vorsichtiger mit seinem Telefon.
Inzwischen waren wir über ein halbes Jahr "zusammen" und er lebte quasi in meiner Wohnung.
Ab und an erzählte er, wenn er abends nicht vorbei kam oder anrief, dass er zu Hause sei und Wäsche waschen würde oder länger arbeiten müsste.
01.04.2009... Der Anruf der Polizei
Es klingelte auf meinem Firmentelefon.
Ein Hauptkommissar wolle ein Gespräch mit mir und F. verbinden, der nun in Untersuchungshaft sei.
Was für ein origineller Aprilscherz dachte ich.
Es war kein Scherz!
Festgenommen wegen Unterschlagung.
Der Beamte sagte etwas von Hartz4, keine Wohnung, kein Job ... nur noch Rauschen in meinen Ohren.
Abends stand F. plötzlich wieder vor meiner Tür - seine "Steuerberaterin" hätte ihn auf Kaution wieder frei bekommen, um die Mißverständnisse aufzuklären...
Ich habe mir seine Geschichte bis spät in die Nacht angehört und war leider immer noch zu naiv, um der Wahrheit ins Gesicht zu blicken.
Ich ließ ihn in meine Wohnung zurück.
Aber mir dämmerte etwas Böses.
Am darauf folgenden Tag installierte ich auf meinem Rechner eine Spionagesoftware, die es mir ermöglichte, Screenshots von meinem Bildschirm per Mail abzurufen, sobald dieser online gehen würde.
Während des darauf folgenden Wochenendes, an dem ich geplant nicht zu Hause war, wurde mein PC für Chats in einschlägigen Sklavenzentralen etc. genutzt... und ich sah alles live aus 120 km Entfernung mit.
Nach meiner Rückkehr konnte ich wegen des fehlenden Stromkabels zum PC, welches er versteckt hatte, nichts nachweisen... so dachte er...bis ich ihm die Nachrichten auf meinem Handy zeigte und den Wortlaut mit der "Steuerberaterin/Sklavin 175" 1 zu 1 wiedergeben konnte.
Ich fühlte mich stark und lachte ihn aus und wollte ihm den Weg aus der Wohnung zeigen.
Weitere 2 Monate habe ich gebraucht, um die Schläge und Vergehen an mir zu realisieren und allen Mut zusammen zu fassen um die Polizei zu rufen.
Ich habe in diesen 2 Monaten viel Selbstvertrauen und Mut verloren, die ich bis heute nicht zurückerobern konnte.
Die Schläge ins Gesicht waren schmerzhaft, den eigenen Körper nicht mehr zu spüren, weil er von einer verhassten Person missbraucht wird, ist eine zerstörende Erfahrung...
Aber das Schlimmste ist die Leere danach!
Ich bin leer und will nur noch etwas spüren...
mich spüren...
Leben spüren...
Liebe spüren...
Ich frage mich, womit ich all das verdient habe?!
Ich beginne, mir die Unterarme mit Nadeln und Rasierklingen aufzuritzen...
"Willkommen in meinem Leben..."
31 Jahre alt.
Mein Sohn 3 Jahre jung.
Voll berufstätig und ein Berg an Schulden.
Noch weniger Freunde, denn inzwischen hat sich fast jeder von mir abgewandt oder besser gesagt ich mich von der Außenwelt.
Mein Job und mein Sohn nehmen mir mehr Zeit und Kraft und Energie als je zuvor.
"Ich darf jetzt nicht in Lethargie verfallen.
Ja, das Durchlebte war hart, aber so kann es ja nicht weitergehen.
Ich muss mit dem Hund raus. Ich muss für Felix da sein.
Ich schaffe das.
Ich möchte manchmal daran verzweifeln, verstehe nicht, warum gerade mir, bzw. uns das passieren musste, aber es geht weiter.
Aua... ich beiße mir die Wangen kaputt, damit ich nicht in Depressionen verfalle und spüre das ich noch da bin.
Das muss aufhören!"
Ich habe einige Zeit gebraucht, um den eigenen Schock über das Passierte zu überwinden, vermag aber bis heute nicht zu sagen, wie es meinem kleinen Sonnenschein damit geht.
Kann er sich überhaupt noch daran erinnern? - Er spricht kein Wort mehr darüber und ich will keine alten Wunden aufdecken. -
Alles ist im Bewußtsein so gut es geht ausradiert oder besser gesagt verdrängt.
Ich spüre noch immer dieses Verlangen nach Familie, Zusammenhalt und Liebe.
Was schon einmal geholfen hat, Kontakte zu knüpfen kann doch so falsch nicht sein.
Und noch einmal falle ich auf einen falschen Mann nicht rein.
Also wieder ran an den Computer, wieder ein Chat, nur diesmal ein anderer, kann ja nicht schaden.
Ich bin vorsichtig geworden, denn ich würde eher morden, als dass ich meinen Sohn ähnliches noch einmal durchleben lasse.
Es gibt keine Treffen mehr, nur noch anonymes Schreiben mit Männern.
Aber da ist plötzlich F.
Er schreibt mich an.
Er ist hinreißend, macht mir Komplimente.
Er ist redegewandt und intelligent.
F. teilt mir sein ganzes Leben mit, ohne das ich fragen muss.
Seine Offenheit fasziniert mich.
Lange wäge ich das Für und Wider ab ... und lasse mich dann doch auf ein Treffen ein.
Es war "nett" aber irgendwie doch nicht so ganz das Richtige...denke ich und fahre heim.
In den folgenden Tagen werde ich mit privaten Nachrichten von F. überhäuft.
Komplimente...wie gut das tut, wenn man sie so lange nicht gehört hat.
Und er trifft genau den Punkt; weiß, wo er ansetzen muss...
Es kommt zu weiteren Treffen.
Ich erfahre immer mehr über ihn.
Auch er hat 2 Söhne, Zwillinge.
Ein Selbstständiger, der bereits ein eigenes Restaurant besessen hat und zur Zeit gerade eine Gastronomie leitet.
Ich habe das Gefühl, dass ich ihm alles anvertrauen kann, was meine Seele verletzt hat, denn auch er tut es bei mir.
Ich höre die Geschichte, wie sein Vater ihn geschlagen hat, wie seine Familie ihn verstoßen hat, wie einer seiner Söhne mit Behinderung zur Welt kam... dieser Mensch kann nicht schlecht sein.
Nach geraumer Zeit geht er fast täglich bei mir ein und aus.
In seiner Wohnung war ich ein einziges Mal... bei unserem ersten Treffen.
Er lernt Felix kennen und die beide haben ein fantastisches Verhältnis!
Ich achte mit Argusaugen darauf, dass dort nichts passiert.
Aber das ist unnötig, denn F. kümmert sich wirklich toll um meinen Sohn.
Er passt sogar abends auf ihn auf, damit ich auch mal etwas Zeit mit meinen Hobbys verbringen kann oder ein paar meiner wenigen Freunde treffen kann.
Ich stelle ihn meinen Eltern vor und alles scheint harmonisch.
Auch seine beiden Söhne und deren Mutter durfte ich kennenlernen.
Wenn da nicht seine abweisende Art wäre, wenn er sein Handy in der Hand hat.
Darum wird immer ein Geheimnis gemacht.
Sogar wenn er mit dem Hund rausgeht, hat er es bei sich und ich ertappe mich dabei, wie ich am Fenster stehe und ihn beobachte.
Er telefonierte ständig damit, wenn er abends draußen war.
Auf meine Nachfrage kam immer die gleiche Reaktion: "Es war beruflich. Ich habe den AB abgehört."
Mittlerweile dachte ich tatsächlich, dass ich mir etwas einbilde.
Und dann kam der Morgen, an dem er so seelenruhig da lag und schlief.
Sein Handy vibrierte und es leuchtete im Display "1 neue Nachricht; Absender: Sklavin175"
War ich Nummer 176 oder ging die Aufzählung noch weiter?
Wer war diese Absenderin?
Es kribbelte in meinen Fingern?
Mein Exmann R. hat kurz vor dem Aus unserer Ehe ständig mein Handy kontrolliert, so wollte ich nicht enden; ich weiß noch heute, wie ich darauf reagiert habe-Heuchler, Spion, Bastard,... was habe ich ihm alles an den Kopf geworfen...
So wollte ich nicht sein.
Aber vielleicht sind wir Frauen einfach zu neugierig, vielleicht treibt uns der 6. Sinn...
ich habe die Nachricht gelesen!
Ich war fassungslos: sie wollte ihren Dom wiedersehen, vermisse die gemeinsame Zeit und freue sich, dass er sich wieder gemeldet hätte.
(Zur kurzen Erläuterung: ich habe zur damaligen Zeit viel "ausprobiert" und bin auch für einen gewissen Zeitraum in die SM Szene abgetaucht, daher die Begriffe Dom= Meister / Sub= Sklavin)
Ich habe unser Sexleben, so wie wir es praktiziert haben, in vollen Zügen genossen.
F. und ich gingen auf Fetisch-Veranstaltungen, haben uns dort ausgelebt, haben aber auch privat in den eigenen 4 Wänden (meinen 4 Wänden) nichts vermisst.
Oder sollte ich besser schreiben- ich habe nichts vermisst?
Es gab Tage/Abende, an denen mir sein Griff zu hart wurde, oder er mir Schmerzen zuführte, denen ich aber auf Grund der Aktes keine weitere Bedeutung zu maß.
Ich hätte STOP sagen müßen, als es zu viel wurde.
Die Nachrichten von Sklavin175 kamen inzwischen fast täglich, nur konnte ich sie nicht mehr lesen.
Er war noch vorsichtiger mit seinem Telefon.
Inzwischen waren wir über ein halbes Jahr "zusammen" und er lebte quasi in meiner Wohnung.
Ab und an erzählte er, wenn er abends nicht vorbei kam oder anrief, dass er zu Hause sei und Wäsche waschen würde oder länger arbeiten müsste.
01.04.2009... Der Anruf der Polizei
Es klingelte auf meinem Firmentelefon.
Ein Hauptkommissar wolle ein Gespräch mit mir und F. verbinden, der nun in Untersuchungshaft sei.
Was für ein origineller Aprilscherz dachte ich.
Es war kein Scherz!
Festgenommen wegen Unterschlagung.
Der Beamte sagte etwas von Hartz4, keine Wohnung, kein Job ... nur noch Rauschen in meinen Ohren.
Abends stand F. plötzlich wieder vor meiner Tür - seine "Steuerberaterin" hätte ihn auf Kaution wieder frei bekommen, um die Mißverständnisse aufzuklären...
Ich habe mir seine Geschichte bis spät in die Nacht angehört und war leider immer noch zu naiv, um der Wahrheit ins Gesicht zu blicken.
Ich ließ ihn in meine Wohnung zurück.
Aber mir dämmerte etwas Böses.
Am darauf folgenden Tag installierte ich auf meinem Rechner eine Spionagesoftware, die es mir ermöglichte, Screenshots von meinem Bildschirm per Mail abzurufen, sobald dieser online gehen würde.
Während des darauf folgenden Wochenendes, an dem ich geplant nicht zu Hause war, wurde mein PC für Chats in einschlägigen Sklavenzentralen etc. genutzt... und ich sah alles live aus 120 km Entfernung mit.
Nach meiner Rückkehr konnte ich wegen des fehlenden Stromkabels zum PC, welches er versteckt hatte, nichts nachweisen... so dachte er...bis ich ihm die Nachrichten auf meinem Handy zeigte und den Wortlaut mit der "Steuerberaterin/Sklavin 175" 1 zu 1 wiedergeben konnte.
Ich fühlte mich stark und lachte ihn aus und wollte ihm den Weg aus der Wohnung zeigen.
Weitere 2 Monate habe ich gebraucht, um die Schläge und Vergehen an mir zu realisieren und allen Mut zusammen zu fassen um die Polizei zu rufen.
Ich habe in diesen 2 Monaten viel Selbstvertrauen und Mut verloren, die ich bis heute nicht zurückerobern konnte.
Die Schläge ins Gesicht waren schmerzhaft, den eigenen Körper nicht mehr zu spüren, weil er von einer verhassten Person missbraucht wird, ist eine zerstörende Erfahrung...
Aber das Schlimmste ist die Leere danach!
Ich bin leer und will nur noch etwas spüren...
mich spüren...
Leben spüren...
Liebe spüren...
Ich frage mich, womit ich all das verdient habe?!
Ich beginne, mir die Unterarme mit Nadeln und Rasierklingen aufzuritzen...
"Willkommen in meinem Leben..."
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